Degussa Goldhandel - Gold und Silber

Edelmetalle glänzen durch Beständigkeit

Gold

 

Knapp 170.000 Tonnen Gold wurden in den letzten 5.000 Jahren von den Menschen auf der ganzen Welt gefördert. Davon sind nur wenige Prozent im Laufe dieser vielen Jahre verloren gegangen.

Was auf den ersten Blick wie eine grosse Zahl wirkt, ist eigentlich eine verschwindend kleine Menge: Sie würde ohne Probleme unter das Brandenburger Tor passen. Allerdings wäre ein solcher Goldwürfel unter dem Wahrzeichen Berlins nicht nur schwer, sondern auch teuer: Der Gesamtwert der weltweiten Goldvorräte beträgt immerhin 6,6 Billionen Euro. Umgerechnet auf jeden Erdenbürger sind dies aber nicht einmal 25 Gramm mit einem Wert von 950 Euro.

Und diese Goldmenge steht nicht zur freien Verfügung: Der grösste Teil davon, etwas 2/3, ist in Form von Schmuck gebunden, und rund 30.000 Tonnen liegen in den Kellern der Zentralbanken. Diese haben in den letzten Jahren ihr Verhalten um 180 Grad gedreht: Nachdem viele Zentralbanken nach der Aufhebung der Bindung des Dollars an das Gold in den letzten 40 Jahren Teile ihrer Vorräte verkauft haben, ist jetzt seit einigen Jahren eine Gegenbewegung zu verzeichnen. Seit 2010 sind die Zentralbanken wieder Netto-Goldkäufer und diese Entwicklung scheint sich aktuell sogar noch immer mehr zu beschleunigen.

Neben den Zentralbanken haben auch andere Gruppen das Gold als Investment wieder entdeckt: In Zeiten eines scheinbar  grenzenlosen staatlichen Schuldenmachens in vielen westlichen Industrieländern, eines gleichzeitig - im übertragenen Sinne - fast unlimitierten Gelddruckens durch die Zentralbanken und im Angesicht von Währungs- und Finanzmarktkrisen, die sich immer häufiger zu ereignen scheinen, fragen auch private und institutionelle Investoren Gold immer stärker nach. Eigentlich schon seit 2001, besonders aber seit der Finanzkrise 2008, wird von den Anlegern dabei verstärkt auch physisches Gold als Versicherungspolice für das eigene Portfolio betrachtet.

Die steigende Nachfrage von unterschiedlichen Seiten bei gleichzeitig nur verhalten ansteigender Neuproduktion (sie beträgt ca. 2.650 Tonnen pro Jahr) führte in den letzten Jahren zu deutlichen Wertsteigerungen. Im September 2011 stieg der Preis auf ein vorläufiges Allzeithoch von $ 1.920 je Unze, bevor er wieder leicht zurückfiel.

 

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