In Degussa in the Press

Das Metall, das als Katalysator Stickstoffmonoxid in Verbrennungsmotoren reduziert und es in Stickstoff umwandelt, ist auch für Anlegerinnen und Anleger interessant. Will man Rhodium nicht nur im Fahrzeugkatalysator oder als glänzende und reflektierende Schicht auf dem Weissgoldring haben, ist es nun auch als physischer Barren erhältlich.

Das seltene Edelmetall Rhodium wurde 1803 in Südamerika entdeckt und 1820 erstmals zur Herstellung von Schreibfedern verwen­ det. Heutzutage ist es in der Automobilindus­ trie ein unabdingbares Metall. Aber auch in der Glasindustrie, der chemischen Industrie sowie in Laborgeräten, Zündker­ zenelektroden,LCD­Bildschirmen oder Heizspiralen findet Rhodium seine Verwendung.

Nicht nur Gold glänzt!

Da Rhodium mehr Licht reflektiert als Platin und Gold, wird es in der Schmuck-industrie meist zur Ober­ flächenveredelung genutzt. Ein mit Rhodium beschichtetes Me­ tall läuft nicht an. Die Technik des Rhodinierens wird vor allem bei Silber und Weissgold eingesetzt. Bekannteste Beispiele für rhodi­ nierten Schmuck sind die Kron­ juwelen der englischen Queen Elizabeth II. aus den 1970er­Jah­ ren oder der 30 000 US­Dollar teure Harmony Ring, den US­Präsi­ dent Obama kürzlich seiner Frau geschenkt haben soll – was dieser aber in Abrede stellte.

Degussa Rhodium: In ein seltenes Metall investieren

Rhodium nimmt wenig Raum ein

Rhodium gehört zusammen mit Iridium, Ru­thenium und Osmium zu den seltenen Vertretern der Gruppe der Platinmetalle. Es weist eine sehr hohe elektrische Leitfähigkeit so­ wie eine hohe Wärmeleitfähigkeit auf. Die weltweite Fördermenge liegt bei nur 22 Tonnen im Jahr – gegenüber 2900 Tonnen bei Gold. Aufgrund des hohen spezifischen Ge­wichts von Rhodium ergeben die 22 Tonnen ein Volumen von nicht einmal zwei Kubikmetern. Eine Jahresproduktion hat somit unter Ihrem Sitzungstisch Platz.

Südafrika ist mit 83 Prozent der Gesamtpro­ duktion der wichtigste Produzent des Metalls, gefolgt von Russland, Kanada und Sim­babwe. Rhodium fällt als Beiprodukt bei der Platinförderung an. Seine Gewinnung erfordert allerdings sehr aufwändige Zwischen­ schritte, bis schlussendlich das Rhodium­ Metallpulver herausgelöst werden kann.

Edelmetall ist attraktiv für Anleger

Im Jahr 2008 zählte Rhodium zu den teuersten Edelmetallen überhaupt und notierte bei über 9700 US­Dollar die Feinunze. Im Zuge der Finanzkrise und des globalen Wirtschaftsabschwungs schwächte sich dann der Preis binnen Monaten deutlich ab und notierte Ende 2008 bei 1000 US­Dollar die Feinunze. Zurzeit steht die Feinunze wieder bei 1200 US­Dollar.
Im Hinblick auf die verschärften Emissions­ vorschriften, den Nachholbedarf Asiens und den dadurch vermehrten Einsatz im Bereich der Fahrzeugindustrie ist längerfristig von steigenden Rhodium­Preisen auszugehen. Wenn man zudem berücksichtigt, dass die geringe Fördermenge ausreichen muss, um die Zigmillionen Autos weltweit pro Jahr auszustatten, kann dieses seltene Edelmetall als eine Ergänzung zu den üblichen Gold­ und Silberanlagen gesehen werden. Risiken für den Anleger sind ein stark wachsender Anteil an Elektrofahrzeugen, die keinen Kata­ lysator mehr benötigen (ausgenommen die heutigen Hybridautos), sowie eine Abschwä­ chung der globalen Wirtschaft wie zuletzt im Jahr 2008.
Degussa Goldhandel bietet erstmals Rhodi­um in Barrenform an und ermöglicht so dem Anleger, das Produkt auch physisch zu er­ werben. Die beiden Barrentypen haben ein Gewicht von einer Unze bzw. 100 Gramm und tragen im Stempel das weltbekannte Sonne­ Mond­Logo von Degussa.

Wenn das Geld geht , Gold bleibt