In Degussa in der Presse

Experten raten oft, einen Teil in physisches Gold zu investieren, denn: wertlos wird Gold nie.

Nicht weit vom Quai des Zürichsees, im Bleicherweg 41, hat der grösste internationale Edelmetallhändler Degussa AG sein Ladengeschäft. Hier erfährt man, dass es viele Möglichkeiten gibt Edelmetall zu erwerben.

Barren oder Münzen?

Anlagegold beispielsweise kann in Form von Barren oder Münzen erstanden werden. Davon gibt es verschiedene Gewichtsklassen und Produktvarianten. Besonders bei Anlagemünzen stehen eine ganze Reihe von unterschiedlichen Prägungen zur Auswahl. Auch die Gewichtsgrössen sind unterschiedlich. Goldbarren sind bei der Degussa von einem Gramm bis hin zu einem Kilogramm erhältlich. Durch die verschiedenen Gewichts- und damit Preisklassen ist eine individuelle Zusammenstellung des Anlageportfolios möglich sowie eine kontinuierliche und flexible Erweiterung. Die üblichsten Anlagemünzen werden zum grössten Teil als 1/10 Unze bis 1Unze angeboten. Internationale Münzen aus Gold, wie zum Beispiel der Südafrikanische Krügerrand, der Wiener Philharmoniker oder Canadian Maple Leaf zählen zu den gängigsten und sichersten Münzprodukten. Auch die Schweizer Franken Vreneli Goldmünze oder die Schweizer Helvetia Münze gehören dazu. Münzen sind teurer als Barren, da die Prägung der Münzen aufwendiger ist. Münzen können jedoch über ihren reinen Edelmetallwert hinaus einen zusätzlichen Sammler-Wert erhalten, etwa wenn es sich um besondere Jahrgänge handelt.

Qualität entscheidet

Ob Barren oder Münzen – letztlich ist die Qualität der Anlageprodukte entscheidend. Goldbarren sollten daher durchweg die höchstmögliche Feinheit von 999,9/1000 besitzen. Dieser Feingehalt ist in den gängigsten Barren eingeprägt und ein Qualitätssiegel ist vorhanden. Bei Degussa-Barren steht die eingeprägte traditionelle Raute von Sonne und Mond für die höchste Qualitätsstufe. Zusätzlich sollten Goldbarren von der internationalen Handelsvereinigung London Bullion Market Association (LBMA) zertifizierten sein.

Sichere Verwahrung

Einmal im Besitz von Barren oder Münzen, steht man vor der Frage, wo die wertvollen Stücke am besten zu lagern sind? Unter dem Kopfkissen oder in der Kaffeedose – sicher nicht die besten Orte! Eine Lagermöglichkeit bieten Schrankfächer: Bei grösseren Anbietern können Kunden die erworbenen Stücke vor Ort verwahren lassen. Degussa etwa hält in Zürich und Genf unterschiedlich grosse Schrankfächer nach dem neuesten Sicherheitsstandard bereit. Schmuckstücke und Wertgegenstände können dort bankenunabhängig aufbewahrt und versichert werden. Weissmetalle – also Silber, Platin, Palladium und Rhodium – können auch in einem Zollfreilager, das einige Händler anbieten, aufbewahrt werden. Die zu entrichtende Mehrwertsteuer fällt erst dann an, wenn das Metall physisch ausgeliefert wird. Vorher kann es steuerbefreit gekauft und verkauft werden.

Wo Gold kaufen?

Es ist ratsam, Gold bei einem bekannten und vertrauenswürdigen Unternehmen zu kaufen. Der Händler sollte ausserdem ein ausgewiesener Goldspezialist sein und hochqualifiziertes Fachpersonal am Schalter und in der Beratung beschäftigen. Grosse Goldhäuser bieten in der Regel die Möglichkeit über einen Online-Shop einzukaufen und sich die Edelmetalle versichert liefern zu lassen. Generell ist davon abzuraten im Internet von Privatpersonen oder auf Online-Börsen zu kaufen. Gleiches gilt beim stationären «Offline-Kauf» für dunkle Goldbuden in Bahnhofsnähe oder Strassenhändler.

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Transparenz bei der Preisgestaltung. Die Preise sollten in keinem Fall verhandelbar, sondern immer an den jeweiligen aktuellen Börsenkurs angepasst sein, im besten Fall alle 5 Minuten. Seriöse und gute Händler erkennt man meist an einem breiten Serviceangebot. Dieses sollte eine bequeme Bestellung, Lieferung oder Abholung in einer Filiale umfassen. Wenn ausserdem auch online die Möglichkeit besteht, einfach und vor allem sicher Barren oder Münzen zu kaufen oder zu verkaufen, ist das auch immer ein gutes Zeichen. Gold ist im Gegensatz zu Silber von der Mehrwertsteuer befreit. Nach dem Geldwäschegesetz haben Händler ab einer Einkaufssumme von 25000 Schweizer Franken die Verpflichtung, die Personalien der Käufer zu erfassen. Unterhalb dieser Grenze bleiben Käufer anonym.

Gold verkaufen

Wer nicht genutzten Schmuck oder ähnliches zu barem Geld machen will, oder wer seine Barren oder Münzen veräussern möchte, der sollte ebenfalls bei der Wahl des Ankäufers genau hinschauen. Professionelle Händler verwenden modernste Prüfgeräte und chemische Verfahren zur Ermittlung des Edelmetallgehalts, der als Grundlage für den Ankaufspreis liefert. Eine Video-Aufzeichnung des Prüfvorgangs kann hilfreich sein und selbstverständlich müssen die mitgebrachten Stücke für den Kunden immer sichtbar sein und nicht im «Hinterzimmer» verschwinden.
Beim Wiederverkauf von Barren und Münzen sollten diese in einem guten Zustand sein, sonst kann es Abschläge geben. Bei Barren müssen die ursprünglichen Echtheits- Zertifikate beigelegt werden. Barren von namhaften Marken, die bei der LBMA gelistet sind und damit eine garantierte Feinheit und Qualität aufweisen, können in der Regel problemlos wiederverkauft werden.
Wenn diese Faustregeln beachtet werden und der aktuelle Goldkurs günstig liegt, dürfte der Anlage in den «sicheren Hafen» nichts mehr im Wege stehen. Ob Barren oder Münzen? – das bleibt Geschmackssache.

Faites plaisir à vos proches, offrez-leur de l’iridiumZUM JUBILÄUM EINE BESONDERE ARMBANDUHR AUS GOLD – DIE DEGUSSA KRÜGERRAND-UHR